Medizinisch geprüftDie medizinischen Inhalte dieser Seite wurden von OA Dr. Philipp Reb, MSc geprüft.
Eigenbluttherapie (PRP)
Auf einen Blick
Körpereigene Regeneration gezielt einsetzen
- Körpereigenes Material
- Ultraschallgezielt
- Ambulant
- Ohne Narkose
Bei der Eigenbluttherapie (PRP) gewinne ich aus einer kleinen Blutprobe ein Konzentrat mit körpereigenen Wachstumsfaktoren. Dieses plättchenreiche Plasma spritze ich ultraschallgezielt in die betroffene Sehne oder das Gelenk, um die Heilung zu unterstützen. Ich setze sie bei chronischen Sehnenreizungen, bei Arthrose und nach Verletzungen an Hand und Ellenbogen ein.
Schritt für Schritt
Ablauf der PRP-Behandlung
Blutabnahme
Zuerst entnehme ich eine kleine Menge Blut aus der Armvene, vergleichbar mit einer normalen Blutabnahme.
Aufbereitung
Das Blut bereite ich in einer Spezialzentrifuge auf und gewinne daraus das plättchenreiche Plasma (PRP) mit den körpereigenen Wachstumsfaktoren.
Injektion
Ich lokalisiere die Zielstruktur per Ultraschall (Sonographie) und spritze das PRP-Konzentrat unter Echtzeitkontrolle in die betroffene Sehne oder das Gelenk.
Vor der Behandlung
Vorbereitung
Keine Nüchternheit
Für die Behandlung müssen Sie nicht nüchtern sein.
Befunde
Bringen Sie vorhandene Befunde mit, etwa Röntgen oder MRT.
Medikamente
Entzündungshemmende Medikamente (z.B. Ibuprofen) besprechen Sie bitte vorab mit mir.
Keine Zuweisung
Eine Zuweisung ist nicht erforderlich; Sie können direkt einen Termin vereinbaren.
Gut zu wissen
Rund um die Behandlung
Behandlungsverlauf
Typisch sind 3 bis 5 Sitzungen. Den genauen Verlauf lege ich nach der Erstuntersuchung fest.
Nach der Behandlung
In der Regel können Sie normal arbeiten. Ich empfehle, die behandelte Stelle einige Tage zu schonen. PRP wirkt nicht sofort; die Wirkung baut sich über mehrere Wochen auf.
Mögliche Nebenwirkungen
Da PRP aus körpereigenem Blut gewonnen wird, sind allergische Reaktionen sehr selten. An der Einstichstelle können vorübergehend Schwellungen, Rötungen oder eine Schmerzverstärkung auftreten.
"PRP ist eine Option, die ich vor allem bei chronischen Sehnenreizungen einsetze, wenn andere konservative Maßnahmen nicht ausreichend geholfen haben. Der Vorteil: Wir arbeiten mit körpereigenem Material."
– OA Dr. Philipp Reb, MSc
Therapieoptionen
Alternative Behandlungsmöglichkeiten
Je nach Diagnose kommen auch Hyaluronsäure-Infiltrationen, Cortisoninjektionen oder Stoßwellentherapie in Frage. In der Erstordination bespreche ich mit Ihnen, welche Therapie am besten zu Ihrem Befund passt.
FAQ